Mysterium – Eine Reise hinter die Maske

Dieses Maskentheater verbindet Elemente des traditionellen Maskenspiels, der Commedia dell’Arte und allegorischer Erzählformen zu einem interaktiven Theaterformat im öffentlichen Raum.

Ausgangspunkt ist eine reduzierte Spielfläche – ein farbiger Kubus – sowie ein Repertoire handgefertigter Masken. Zwei Darsteller wechseln im Verlauf der Aufführung zwischen verschiedenen Masken, die jeweils menschliche Verhaltensweisen und emotionale Zustände verkörpern, etwa Aggression, Überheblichkeit, Angst oder Verzagtheit. Durch körperliches Spiel, Gesang, rhythmische Elemente und improvisatorische Szenen werden diese Charakterzüge überzeichnet dargestellt und anschließend wieder abgelegt.

Das Stück arbeitet mit einfachen, mobilen Mitteln wie Masken, Bodypaint, Naturmaterialien und Requisiten und ist dadurch flexibel in unterschiedlichen Außenräumen aufführbar. Interaktive Momente binden das Publikum in das Bühnengeschehen ein und schaffen eine unmittelbare gemeinsame Theatererfahrung.

Im Zentrum der Aufführung steht die Frage nach menschlichen Rollenbildern und deren Überwindung. Wenn die Masken abgelegt werden, richtet sich der Blick auf den Menschen selbst und auf die Möglichkeit von Begegnung und Verbindung.

Leitung:
Maximilian Ponader
Sandra Ortiz