Noricum Quartett, Deutschland/Österreich

Noricum Quartett
Deutschland/Österreich

 

Das Noricum Streichquartett (2016-2021 unter dem Namen „Goya Quartett“) wurde 2016 von vier jungen Musikern gegründet, die sich während ihres Studiums an der Universität Mozarteum Salzburg kennenlernten. Geboren in Litauen, Österreich, Weißrussland und Brasilien, vereinen sie aufgrund ihrer unterschiedlichen Herkunftsländer, Hintergründe, Schulen und Techniken ein breites Spektrum an verschiedenen Interpretationsstilen. Durch gemeinsames Denken, Arbeiten und Auftreten finden diese jungen Musiker verschiedene Wege, ihre Fähigkeiten zu kombinieren, um spannende Programme und einzigartige Interpretationen zu schaffen. Trotz des Schwerpunkts auf klassischer Musik sucht das Quartett nach neuen Ufern und Herausforderungen, um sein Wissen und seine Möglichkeiten weiter zu vertiefen und an besonderen Projekten, Workshops und Festivals teilzunehmen - von Barock bis hin zu Moderne, Jazz, Pop und elektronischer Musik. Das Noricum Streichquartett spielte unter anderem bei den Salzburger Kammermusikfestspielen, bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Wolfgang Rihm und an verschiedenen Orten in ganz Europa, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem ORF und LRT.

Kamilė Marija Kubiliūtė

Kamilė, Gründerin des Noricum Streichquartett, ist eine leidenschaftliche Kammermusikerin, sowie professionelle Orchesterkonzertmeisterin und Solistin. Kamilė wuchs in einer litauischen Künstlerfamilie auf und begann sich bereits im Alter von sieben Jahren für Musik zu interessieren. Nach der Matura setzte sie ihr Violinstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fort und erwarb ihren Bachelor und Master an der Universität Mozarteum in Salzburg (bei den Professoren Harald Herzl und Rainer Schmidt). Als Orchestermitglied und Konzertmeisterin hat Kamile mit zahlreichen renommierten Ensembles und Orchestern konzertiert, darunter das Wiener Kammerorchester, das Symphonieorchester der Volksoper Wien, die Salzburger Orchestersolisten, Ni&Co und viele andere. Kamilė ist Konzertmeisterin der Philharmonie Salzburg. Ihre Berufserfahrung führte sie auf Konzertreisen nach Japan, USA, Russland, Europa, China, Tunesien und in den Iran. Als vielseitige Musikerin tritt sie mit verschiedenen Ensembles im Rahmen von Festivals und Projekten für neue Musik auf, wie z.B. dem Crossroads Festival in Salzburg.

Florian Moser

Der Salzburger Florian bewegt sich mühelos zwischen Barockgeige, klassischer Geige und jazziger E-Geige. Nach seinem Studium in Wien bei Prof. Josef Hell absolvierte er sein Bachelor-Studium in der Klasse von Prof. Pierre Amoyal an der Universität Mozarteum in Salzburg, wo er auch sein Master-Studium bei Prof. Benjamin Schmid absolvierte. Derzeit ist Florian Konzertmeister in der Philharmonie Salzburg, der Salzburger Hofmusik und Gastkonzertmeister in der Magdeburgischen Philharmonie. Florian nimmt an Crossover-Projekten mit Wolfgang Brunner teil und ist regelmäßiger Bühnenmusiker an österreichischen Theatern, z.B. am Burgtheater Wien. Neben dem Streichquartett ist Florian Mitglied verschiedener Ensembles, wie dem Mosertrio und dem YARA-Ensemble.

Maria Galkina

Maria wuchs in einer Familie von Musikwissenschaftlern auf und begann im Alter von 4 Jahren mit dem Musikstudium an einem Musikgymnasium in Minsk, Belarus. Seit frühester Kindheit ist Maria in verschiedene Aktivitäten im Bereich der Musik involviert, wobei ihre Hauptinteressen derzeit Bratsche, Violine, Klavier, Arrangement und Orchesterleitung umfassen. Nach Abschluss ihres Bachelorstudiums in den Niederlanden zog Maria nach Salzburg, wo sie an der Universität Mozarteum bei Professor Peter Langgartner ihr Masterstudium absolvierte. Neben ihrem Postgraduate Studium ist Maria derzeit Solobratscherin der Philharmonie Salzburg. Maria ist außerdem Gastmusikerin in Orchestern wie dem Female Symphony Orchestra Austria, den Salzburger Orchestersolisten und den Bad Reichenhaller Philharmonikern. Auch die Kammermusik spielt in ihrem künstlerischen Leben eine große Rolle, was sie zu Konzerten in ganz Europa als Mitglied von verschiedenen Barock-, Klassik- und modernen Ensembles führt.

Matheus de Souza Carmo Posso

Solocellist der Philharmonie Salzburg, Mitglied mehrerer Ensembles und erfolgreicher Solist Matheus wurde in Brasilien geboren, wo er seinen ersten Cellounterricht erhielt. Nach dem Gewinn des prestigeträchtigen "Ernâni Machado e Meyer"-Preises zog Matheus Posso nach Salzburg, um sein Bachelor-Studium bei Professor Enrico Bronzi an der Universität Mozarteum in Salzburg zu absolvieren. Seit über einem Jahrzehnt ist Matheus Mitglied verschiedener Orchester, wie World Peace Philharmonic, Le Sciecles, Junge Deutsche Philharmonie, Salzburg Chamber Soloists, um nur einige zu nennen. Sein Karriereweg führte ihn bisher zu Konzerten und Musikfestivals in Brasilien, Deutschland, Frankreich, Österreich, der Schweiz, Italien, den Niederlanden, den USA und China.