Tatjana Uhde
Tatjana Uhde (Violoncello) erhielt ihren ersten Cello-Unterricht bei ihrer Mutter Sanja Uhde Mitrovic im Alter von sechs Jahren. Ihr Studium absolvierte sie bei Martin Ostertag und Philippe Muller in Karlsruhe und Paris. 2010 beendete sie ihr Studium bei Antonio Meneses in Bern. Uhde ergänzte ihre Ausbildung durch Meisterkurse bei Antonio Meneses an der Accademia Chigiana, Siena, bei Ralph Kirshbaum, Wolfgang Böttcher, Marc Coppey und Miklos Perenyi, und absolvierte ein Quartett-Studium bei Walter Levin in Basel und Lübeck. Weitere Anregungen erhielt sie von Mitgliedern des Alban Berg Quartetts, des Hagen Quartetts sowie des Tokyo String Quartet. Sie gewann den 2. Preis beim Internationalen Witold-Lutoslawski-Wettbewerb für Cellisten in Warschau sowie mehrere Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben.
Sie tritt regelmäßig bei Musikfestivals auf. Zum Beispiel gastierte sie bei den Schwetzinger Schlossfestspielen, dem Marler Debut, dem Hambacher Musikfest, dem Südböhmischen Festival Concertino Praga, dem Festival Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival sowie dem Internationalen Cello Festival Manchester. Ihre Kammermusik Kollaborationen umfassen Projekte mit Martha Argerich und Ivry Gitlis, „Argerich&Friends,“ sowie mit Antonio Meneses, Salvatore Accardo und Bruno Giuranna innerhalb des Ravello Kammermusik Festivals. Ihr künstlerisches Schaffen ist auf zahlreichen CD Aufnahmen dokumentiert.
Uhde ist 2. Solocellistin des Orchesters der Nationaloper Paris und ist seit 2013 Mitglied im Festspielorchester Bayreuth mit. Sie ist außerdem Mitglied des Velte-Trios und des Celloquartetts Cell’Opéra. Seit 2020 spielt sie regelmäßig im Duo mit der Pianistin Lisa Wellisch.
Uhde spielt ein französisches Cello des Geigenbauers Bernardel Père aus dem Jahr 1852.